StepMetrix™

Ein kleiner Schritt für die Kühe... ein großer Schritt für die Klauengesundheit

Fast kein Milchbetrieb ist dagegen immun. Es schmälert in vielen Betrieben unbemerkt die hart erarbeiteten Gewinne. Einige Milcherzeuger sind sich auch gar nicht bewusst, wie schlimm das Problem ist. Die Krankheit ist meist unsichtbar, wenn sie ausbricht, und erst dann leicht erkennbar, wenn sie bereits finanzielle Verluste verursacht hat. Diejenigen, die das Problem erkannt haben, raufen sich die Haare, um es zu beseitigen. Es geht um lahmende Kühe.

Geschätzte 20% betroffen

Der Anteil Milchkühe, die jedes Jahr wegen klinischer Klauen-erkrankungen lahmen, wird auf 20 % geschätzt. Es können deutliche Kosten in Form von entgangenem Gewinn entstehen.

“In nur einem Jahr können 100 lahmende Kühe den Milcherzeuger 9.000 Dollar kosten.”

Dr. Chuck Guard
Fachbereich Veterinärmedizin
Cornell University

“Lahmen ist die dritthäufigste Krankheitserscheinung bei Milchvieh nach Mastitis und Reproduktionsproblemen.”

Dr. Jan Shearer
Veterinär am Milchwirtschaftlichen Institut
University of Florida

Fakten zur Klauengesundheit

Auf allen Milchhöfen leiden 5 % bis 35 % der Kühe in einer üblichen Herde unter klinischen oder subklinischen Klauenkrankheiten und lahmen. Fast 60 % der Fälle, wo Lahmen auf Klauenprobleme zurückzuführen ist, liegen an Klauenfäule und Abszessen an der Weißen Linie. Dazu kommen 25 % wegen Klauenrehe und Mortellaroscher Krankheit. Der Rest kommt auf Sohlengeschwüre and Ballenfäule.

12% Oberer Bereich der Beine
88% Klauenprobleme (90 % der Klauenprobleme betreffen die hinteren Klauen)

Problem mit vielen Aspekten

Lahmen hängt zusammen mit: Aufbau der Milchviehanlage, Hygiene der Milchviehanlage, richtige Fütterung und richtige Klauenpflege. Alle diese Aspekte müssen natürlich genau überwacht und betrieben werden, um das Lahmen unter Kontrolle zu halten.

Bisher keine genaue Erkennung

Obwohl Lahmen und Klauenprobleme so teuer sind und solche Schäden verursachen, war bisher das einzige Diagnosewerkzeug der Milcherzeuger das menschliche Auge. Doch Beobachtung kostet viel Zeit, erfordert spezielle Schulung und ist subjektiv und oftmals ungenau. Außerdem ist es gut möglich, dass die Ursache, warum die Kuh lahmt, wenn man es sehen kann, schon bis zu zwei Monate lang da war und sich auf Milchleistung, Reproduktionseigenschaften und Rentabilität ausgewirkt hat.

Frühzeitig, genau, dauernd

Nie zuvor gab es ein derart mächtiges Instrument zur Diagnose in Echtzeit, mit dem Sie die Klauengesundheit mit einem Finger kontrollieren können, bevor die Verluste in die Höhe schnellen. Werk- und sonntags, an 365 Tagen im Jahr erkennt und verfolgt der StepMetrix automatisch die Gesundheit oder Krankheit der Klauen in Ihrer Herde und erkennt üblicherweise die Probleme, bevor sichtbare Symptome entstehen. Auch ist der StepMetrix deutlich genauer, als man je mit Beobachtung sein könnte.

Drei Hauptkomponenten

Ein StepMetrix-System besteht aus folgenden Komponenten:

StepSensor-Plattform:
fest montiert im Melkstand in einem Rücktriebsgang

SMX-Wert-Controller:
bewertet den Gang der Kühe, generiert SMX-Werte und sendet sie an Ihren PC

StepMetrix-Verwaltungssoftware auf dem PC:
analysiert SMX-Werte und erstellt Berichte

Funktionsprinzip

Ihre Kühe gehen einfach nach jedem Melken über die StepSensor-Plattform. Der SMX-Wert-Controller erkennt jede Kuh und analysiert den Druck und die Dauer des Auftretens. Das Ergebnis der Berechnung ist ein numerischer Wert, der SMX™-Wert, der für jedes Hinterbein festgestellt und an Ihren PC gesendet wird.

SMX-Werte: der Schlüssel zum Erfolg

SMX-Werte erlauben, Klauenprobleme kuhindividuell, nach Kuhgruppen oder für die ganze Herde zu erkennen und zu verfolgen, und zwar in Bezug auf Rationszusammensetzung, Behandlungserfolg oder Klauen-pflegemaßnahmen sowie für eine Vielzahl weiterer Schritte des Herdenmanagements. Mit dem StepMetrix lässt sich leicht und einfach umgehen. Überprüfen Sie einfach täglich die SMX-Werte und befolgen Sie den Ablauf zur Behandlung von Lahmen, und Sie erreichen beste Ergebnisse.

Der Schnappschuss, einer der zahlreichen StepMetrix- Berichte, listet die SMX-Werte in absteigender Folge von den höchsten (schwer lahmend) zu den niedrigsten (gesund) auf. Ein paar Minuten reichen, und Sie haben eine Liste mit allen Kühen, die untersucht oder behandelt werden müssen.

Praxisversuche bestätigen Genauigkeit

Feldversuche haben gezeigt, dass der StepMetrix gesunde und lahmende Kühe zuverlässig mit einer durchschnittlichen Genauigkeit von über 85 % erkennt, einschließlich Kühe mit ungleichmäßig abgenutzten Klauen und ähnlichen Schäden, die man besser gleich behandelt. Außerdem erkennt er sie Wochen, bevor das menschliche Auge dies schafft.

Machen Sie den nächsten Schritt

Informieren Sie sich, wie Ihnen der StepMetrix sofort helfen kann, die Verluste durch Klauenkrankheiten gering zu halten. Vereinbaren Sie mit Ihrem BouMatic Händler einen Termin zur Untersuchung Ihres Betriebs. Lassen Sie uns Ihnen helfen, den nächsten Schritt zu machen.

“Der Blick in die StepMetrix-Berichte ist zu einem wichtigen Teil meines Tagesablaufs geworden. Ich achte auf Kühe, die zum ersten Mal als lahm eingestuft werden, und auf solche, die an zwei aufeinander folgenden Tagen lahm sind. Ich verfolge diese Kühe noch einige Tage weiter und untersuche diejenigen, die weiter als lahm angezeigt werden. Ich hebe beide Hinterbeine an und finde meistens Klauenfäule oder anfangenden Mortellaro. Ich behandle die Klaue und verfolge noch einige Tage lang, was aus ihr wird. Ich glaube, dass die StepMetrix-Daten das Bewusstsein für die Klauengesundheit in der Herde stärken und das Herdenmanagement insgesamt eine oder zwei Rasten besser machen. In unserer Herde werden die Klauen immer gesünder. Abgang wegen Klauenkrankheiten ist inzwischen rar. Ich musste immer ein paar Kühe monatlich ersetzen.”

Mitch Breunig
Milchbetrieb Mystic Valley
Sauk City, Wisconsin
400 Kühe mit 3 Gemelken
42 - 45 kg Tagesdurchschnitt pro Kuh

“Mit dem StepMetrix erkennen wir 50 % mehr Kühe mit Klauenproblemen als wir durch Sichtprüfung und Klauenpflege alle zwei Wochen erkannten. Wir verlassen uns auf die SMX-Werte, um Kühe zu erkennen, die noch auf die normale Liste zur zweiwöchentlichen Klauenpflege drauf müssen. Uns gefällt es, die Klauengesundheit gruppenweise zu verfolgen. Zum Beispiel verbesserten sich die SMX-Werte in der Färsengruppe, nachdem wir ihre Ration geringfügig geändert hatten.”

Sharon Zimmerman
Meadow View Farms
Reinholds, Pennsylvania
550 Kühe mit 3 Gemelken
10200 kg/Jahr

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